<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare für Forum &quot;Aufbruch Gemeinde&quot;</title>
	<atom:link href="http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?feed=comments-rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress</link>
	<description>Der Blog für Beiträge, Erlebnisse, Meinungen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Feb 2011 18:15:19 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zwölf Thesen zur Kirchenreform von Niederbayern</title>
		<link>http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=192&#038;cpage=1#comment-11</link>
		<dc:creator>Niederbayern</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:15:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=192#comment-11</guid>
		<description>Gegen den Trend wachsen: 
Tun wir, trotz der Kirchenleitung!

Donaudekanat Regensburg besteht aus c. 60.000 Evangelischen, davon sind ca. 20.000 Russlanddeutsch, die waren vor 20 Jahren noch nicht hier, zahlen fleißig Kirchensteuern, sind jung, haben Kinder, und könnten die Zukunft der Gemeinden sein.

Viele Kirchengemeinden leisten enormes, spezielle Unterstützung dieser lutherischen Migrationskirchen durch zentrale Kirchenleitung minimal. Amt für Jugendarbeit entlässt Migrationsspezialisten, RPZ und afg haben bis heute keine Fachkompetenz zu Migration. Warum nicht?

Der entscheidende Punkt:
Die Rückmeldung in die Kirchenleitung klappt nicht, die gesellschaftliche Realität der Gemeinden wird mit theologischenScheuklappen oder institutionellen Trägheit ignoriert.

Jetzt haben bei uns Russlanddeutsche ihren eigenen Verein gegründet, von unten nach oben. Da können sie selbst bestimmen, was ihnen wichtig ist, ohne Bevormundung, und es gibt in der Gemeinde einen Dialog auf Augenhöhe.
Wieviele Ruslsanddeutsche haben wir eigentlich in der Synode? Warum ist das so?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen den Trend wachsen:<br />
Tun wir, trotz der Kirchenleitung!</p>
<p>Donaudekanat Regensburg besteht aus c. 60.000 Evangelischen, davon sind ca. 20.000 Russlanddeutsch, die waren vor 20 Jahren noch nicht hier, zahlen fleißig Kirchensteuern, sind jung, haben Kinder, und könnten die Zukunft der Gemeinden sein.</p>
<p>Viele Kirchengemeinden leisten enormes, spezielle Unterstützung dieser lutherischen Migrationskirchen durch zentrale Kirchenleitung minimal. Amt für Jugendarbeit entlässt Migrationsspezialisten, RPZ und afg haben bis heute keine Fachkompetenz zu Migration. Warum nicht?</p>
<p>Der entscheidende Punkt:<br />
Die Rückmeldung in die Kirchenleitung klappt nicht, die gesellschaftliche Realität der Gemeinden wird mit theologischenScheuklappen oder institutionellen Trägheit ignoriert.</p>
<p>Jetzt haben bei uns Russlanddeutsche ihren eigenen Verein gegründet, von unten nach oben. Da können sie selbst bestimmen, was ihnen wichtig ist, ohne Bevormundung, und es gibt in der Gemeinde einen Dialog auf Augenhöhe.<br />
Wieviele Ruslsanddeutsche haben wir eigentlich in der Synode? Warum ist das so?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Landesbischof/die Landesbischöfin – mehr als ein Name! von thomas.thiele</title>
		<link>http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=184&#038;cpage=1#comment-9</link>
		<dc:creator>thomas.thiele</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:20:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=184#comment-9</guid>
		<description>Ja, die momentane kirchliche Situation kann nur als kritisch beschrieben werden! Mir erscheint es ein ganz zentraler Aspekt im Dienst eines &quot;relevanten&quot; Bischofs oder einer Bischöfin zu sein, das er der Kirche konkrete Zukunftsperspektiven, auch unbequeme oder alternative Wege heraus aus der Krise laut und deutlich hörbar anzubieten wagt. Radikal an der Liebesbotschaft Jesu orientiert und &quot;orientierend&quot;. Ich erlebe es heute eher so, dass - wer Landesbischof in Bayern werden will oder es schon ist - der muss vor allem &quot;nett&quot; sein und nicht zu klar profiliert und schon gar nicht zu unbequem bitte. Dann hat er (oder sie) schon mal gute Chancen. Und er darf sich relativ breiter &quot;Beliebtheit&quot; erfreuen.
Aus meiner persönlichen Sicht gilt z.B. für die Kirche Jesu Christi bzw. für jede einzelne Gemeinde und übrigens auch für das ökumenische gelebte Miteinander ein völlig klares Leitbild, das ich ganz kurz so umschreiben möchte: &quot;Eindeutig liebende und miteinander und füreienander und für andere eindeutig Liebe lebende Gemeinschaft&quot;, ein Leitbild, das es auf allen Ebenen und sehr konkret anzugehen und umzusetzen gelten würde. &quot;Liebt einer den anderen&quot;, zentraler Teil der Botschaft Jesu!! 
Zentraler Teil unserer gemeindlichen Lebenspraxis?
Zentral angestrebt in unserem Wollen? 
Hörbare Botschaft eines amtierenden oder zukünftigen Landesbischofs?
Ziel der Kirche - &quot;Liebt einander in aller Eindeutigkeit&quot; - vom Bischof vorgegeben..?

Fragt sich Thomas Thiele (Prädikant), 94518 Spiegelau</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die momentane kirchliche Situation kann nur als kritisch beschrieben werden! Mir erscheint es ein ganz zentraler Aspekt im Dienst eines &#8220;relevanten&#8221; Bischofs oder einer Bischöfin zu sein, das er der Kirche konkrete Zukunftsperspektiven, auch unbequeme oder alternative Wege heraus aus der Krise laut und deutlich hörbar anzubieten wagt. Radikal an der Liebesbotschaft Jesu orientiert und &#8220;orientierend&#8221;. Ich erlebe es heute eher so, dass &#8211; wer Landesbischof in Bayern werden will oder es schon ist &#8211; der muss vor allem &#8220;nett&#8221; sein und nicht zu klar profiliert und schon gar nicht zu unbequem bitte. Dann hat er (oder sie) schon mal gute Chancen. Und er darf sich relativ breiter &#8220;Beliebtheit&#8221; erfreuen.<br />
Aus meiner persönlichen Sicht gilt z.B. für die Kirche Jesu Christi bzw. für jede einzelne Gemeinde und übrigens auch für das ökumenische gelebte Miteinander ein völlig klares Leitbild, das ich ganz kurz so umschreiben möchte: &#8220;Eindeutig liebende und miteinander und füreienander und für andere eindeutig Liebe lebende Gemeinschaft&#8221;, ein Leitbild, das es auf allen Ebenen und sehr konkret anzugehen und umzusetzen gelten würde. &#8220;Liebt einer den anderen&#8221;, zentraler Teil der Botschaft Jesu!!<br />
Zentraler Teil unserer gemeindlichen Lebenspraxis?<br />
Zentral angestrebt in unserem Wollen?<br />
Hörbare Botschaft eines amtierenden oder zukünftigen Landesbischofs?<br />
Ziel der Kirche &#8211; &#8220;Liebt einander in aller Eindeutigkeit&#8221; &#8211; vom Bischof vorgegeben..?</p>
<p>Fragt sich Thomas Thiele (Prädikant), 94518 Spiegelau</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gemeindefusion &#8211; Was denken Sie? von Johannes Taig</title>
		<link>http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=123&#038;cpage=1#comment-8</link>
		<dc:creator>Johannes Taig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 17:46:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=123#comment-8</guid>
		<description>Eine &quot;freiwillige&quot; Fusion ist etwas völlig anderes als das, wogegen sich &lt;a href=&quot;http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=119&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Berliner Gemeinden&lt;/a&gt; wehren, denen eine Fusion aus Effizienzgründen verordnet werden soll. Die Effizienzaspekte, die auch in Ihrem Beitrag anklingen sind aber trügerisch. Sie spielen sicher eine wesentliche Rolle, wenn die Kirche sich aus der Fläche zurückzieht und dieses durch Leuchttürme oder &quot;Kirchliche Orte&quot;  auffangen möchte, zu denen sich die Menschen hingezogen fühlen sollen, wie die Motten zum Licht. 

Christoph Schwöbel kommentiert: „In diesem Zusammenhang kann man nur mit viel Humor darauf reagieren, dass kirchliche Strukturplanung mancherorts auf die Bildung von Großgemeinden abzielt, die die für das Leben der Kirche entscheidenden personalen, und das heißt zunächst lokal gebundenen Kommunikation- und Gemeinschaftsstrukturen schwächen werden. Nachdem die Schaffung zentralistischer Großstrukturen auf allen anderen Gebieten der Gesellschaft weit mehr Schwierigkeit geschaffen als gelöst hat, begibt sich nun die Kirche auf denselben Weg.“ Christoph Schwöbel, Das Richtige tun. Kirche auf der Schwelle zum dritten Jahrtausend, in: EK 29 (1996), 25.

Isolde Karle schreibt zum Problem: „Das kirchliche Modell der Kommunikation unter Anwesenden ist dabei selbstredend nicht ausschließlich das der parochialen Ortsgemeinde. Gerade in Städten haben sich längst sinnvolle Mischformen von Orts-, Personal-und gegebenenfalls auch Anstaltsgemeinden durchgesetzt. Es geht auch nicht darum, auf überlokale Strukturen, funktionale Dienste und zentrale Events zu verzichten. Aber die Bedeutung von Gemeinden für die gelebte Kirchlichkeit sollte zugleich nicht unterschätzt werden, wie dies gegenwärtig weithin geschieht. Als exemplarische Repräsentanz der Christenheit bleibt die Orts-Kirchengemeinde Basiseinheit der verfassten Kirche. Eine Reduktion auf kirchliche Orte, wie sie Uta Pohl-Patalong vorschlägt, wird sich als Tod evangelischer Identität erweisen. Sie verkennt die elementare Bedeutung der Erreichbarkeit und damit der niedrig schwelligen, auch zufällig möglichen interaktiven Begegnung vor Ort. Vor allem aber wird in dem Konzept der kirchlichen Orte durch eine sehr weitgehende funktionale Ausdifferenzierung von Diensten, zuständigen Personen und Orten die unhintergehbare Kopplung von Geselligkeit/Interaktion und Religion gerade aufgesplittert und auseinandergezogen. Nicht Konzentration erweist sich heute als sinnvolle Kirchenstrategie, sondern eine netzwerkorientierte Kirchenstruktur mit starken und motivierten Interdependenzen vor Ort.“ &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Kirchenreform-Interdisziplinäre-Perspektiven-Isolde-Karle/dp/3374027369/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1249132603&amp;sr=8-1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Isolde Karle (Hg.), Kirchenreform&lt;/a&gt;, Leipzig, 2009, S. 187 f.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine &#8220;freiwillige&#8221; Fusion ist etwas völlig anderes als das, wogegen sich <a href="http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=119" rel="nofollow">Berliner Gemeinden</a> wehren, denen eine Fusion aus Effizienzgründen verordnet werden soll. Die Effizienzaspekte, die auch in Ihrem Beitrag anklingen sind aber trügerisch. Sie spielen sicher eine wesentliche Rolle, wenn die Kirche sich aus der Fläche zurückzieht und dieses durch Leuchttürme oder &#8220;Kirchliche Orte&#8221;  auffangen möchte, zu denen sich die Menschen hingezogen fühlen sollen, wie die Motten zum Licht. </p>
<p>Christoph Schwöbel kommentiert: „In diesem Zusammenhang kann man nur mit viel Humor darauf reagieren, dass kirchliche Strukturplanung mancherorts auf die Bildung von Großgemeinden abzielt, die die für das Leben der Kirche entscheidenden personalen, und das heißt zunächst lokal gebundenen Kommunikation- und Gemeinschaftsstrukturen schwächen werden. Nachdem die Schaffung zentralistischer Großstrukturen auf allen anderen Gebieten der Gesellschaft weit mehr Schwierigkeit geschaffen als gelöst hat, begibt sich nun die Kirche auf denselben Weg.“ Christoph Schwöbel, Das Richtige tun. Kirche auf der Schwelle zum dritten Jahrtausend, in: EK 29 (1996), 25.</p>
<p>Isolde Karle schreibt zum Problem: „Das kirchliche Modell der Kommunikation unter Anwesenden ist dabei selbstredend nicht ausschließlich das der parochialen Ortsgemeinde. Gerade in Städten haben sich längst sinnvolle Mischformen von Orts-, Personal-und gegebenenfalls auch Anstaltsgemeinden durchgesetzt. Es geht auch nicht darum, auf überlokale Strukturen, funktionale Dienste und zentrale Events zu verzichten. Aber die Bedeutung von Gemeinden für die gelebte Kirchlichkeit sollte zugleich nicht unterschätzt werden, wie dies gegenwärtig weithin geschieht. Als exemplarische Repräsentanz der Christenheit bleibt die Orts-Kirchengemeinde Basiseinheit der verfassten Kirche. Eine Reduktion auf kirchliche Orte, wie sie Uta Pohl-Patalong vorschlägt, wird sich als Tod evangelischer Identität erweisen. Sie verkennt die elementare Bedeutung der Erreichbarkeit und damit der niedrig schwelligen, auch zufällig möglichen interaktiven Begegnung vor Ort. Vor allem aber wird in dem Konzept der kirchlichen Orte durch eine sehr weitgehende funktionale Ausdifferenzierung von Diensten, zuständigen Personen und Orten die unhintergehbare Kopplung von Geselligkeit/Interaktion und Religion gerade aufgesplittert und auseinandergezogen. Nicht Konzentration erweist sich heute als sinnvolle Kirchenstrategie, sondern eine netzwerkorientierte Kirchenstruktur mit starken und motivierten Interdependenzen vor Ort.“ <a href="http://www.amazon.de/Kirchenreform-Interdisziplinäre-Perspektiven-Isolde-Karle/dp/3374027369/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1249132603&#038;sr=8-1" rel="nofollow">Isolde Karle (Hg.), Kirchenreform</a>, Leipzig, 2009, S. 187 f.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wohin wird der Weg unserer Gemeinden führen? von thomas.thiele</title>
		<link>http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=90&#038;cpage=1#comment-7</link>
		<dc:creator>thomas.thiele</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 07:14:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=90#comment-7</guid>
		<description>Das ist ja sehr wahr: Martyria, Leiturgia, Diakonia und Koinonia. Und da möchte ich ansetzen! Alte (für uns immer wieder mal frisch zu hörende und zu lebende!) Ziele Jesu für die Gemeinde wahrnehmen und im Sinne dieser 4 Grunddimensionen für das Leben(!!) beschreiben, definieren und: LEBEN!
Da finde ich es höchst interessant, diese 4 Dimensionen als Prüfkriterien für den Entwicklungsstand einer (z.B. meiner!) Gemeinde zu machen - zutiefst konkret! Schon auch &quot;zielbezogen&quot;, meinetwegen: die Art, Qualität, Tiefe und Wirklichkeit der Koinonia (Gemeinschaft - also immer auch Beziehungen in unserer Gemeinde!) in meiner Heimatgemeinde...
Und dann erlebe ich es (hier muss man durchaus auch positiver differenzieren!) negativ, dass es kaum Bereitschaft gibt, über Fragen dieser Art überhaupt im Miteinander nach zu denken. Also lässt sich (teilweise) deutlich sagen, dass es viele wirklich schlaue und weise Gedanken gibt (wie Ihre obigen!!), die allerdings gewisse Probleme haben in der Gemeindewirklichkeit auch anzukommen! Dort hat &quot;man&quot; immer gerade was anderes zu tun und man schaut, den bestehenden Betrieb aufrechtzu erhalten. Was langfristig nicht geht, wenn man nicht innehält. Auf der &quot;kleinen Gemeindeebene&quot; innehält, als Rahmen, der &quot;wirklich bei den Menschen, im tatsächlichen Leben ist&quot;; was ich manchen, nicht etwa allen, oft doch nicht praktikablen Wegen, die an Unis und in Kirchenämtern entstehen, kurz gesagt: eher deutlich abspreche. Ein viel mehr praktiziertes Wechselspiel zwischen diesen beiden Ebenen - Unis und &quot;Ämter&quot; - gemeinsam mit der &quot;ortsgemeindlichen&quot; Basis und: Praxis, müsste angegangen werden...
Hoffnungsvoll, Ihr Thomas Thiele</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja sehr wahr: Martyria, Leiturgia, Diakonia und Koinonia. Und da möchte ich ansetzen! Alte (für uns immer wieder mal frisch zu hörende und zu lebende!) Ziele Jesu für die Gemeinde wahrnehmen und im Sinne dieser 4 Grunddimensionen für das Leben(!!) beschreiben, definieren und: LEBEN!<br />
Da finde ich es höchst interessant, diese 4 Dimensionen als Prüfkriterien für den Entwicklungsstand einer (z.B. meiner!) Gemeinde zu machen &#8211; zutiefst konkret! Schon auch &#8220;zielbezogen&#8221;, meinetwegen: die Art, Qualität, Tiefe und Wirklichkeit der Koinonia (Gemeinschaft &#8211; also immer auch Beziehungen in unserer Gemeinde!) in meiner Heimatgemeinde&#8230;<br />
Und dann erlebe ich es (hier muss man durchaus auch positiver differenzieren!) negativ, dass es kaum Bereitschaft gibt, über Fragen dieser Art überhaupt im Miteinander nach zu denken. Also lässt sich (teilweise) deutlich sagen, dass es viele wirklich schlaue und weise Gedanken gibt (wie Ihre obigen!!), die allerdings gewisse Probleme haben in der Gemeindewirklichkeit auch anzukommen! Dort hat &#8220;man&#8221; immer gerade was anderes zu tun und man schaut, den bestehenden Betrieb aufrechtzu erhalten. Was langfristig nicht geht, wenn man nicht innehält. Auf der &#8220;kleinen Gemeindeebene&#8221; innehält, als Rahmen, der &#8220;wirklich bei den Menschen, im tatsächlichen Leben ist&#8221;; was ich manchen, nicht etwa allen, oft doch nicht praktikablen Wegen, die an Unis und in Kirchenämtern entstehen, kurz gesagt: eher deutlich abspreche. Ein viel mehr praktiziertes Wechselspiel zwischen diesen beiden Ebenen &#8211; Unis und &#8220;Ämter&#8221; &#8211; gemeinsam mit der &#8220;ortsgemeindlichen&#8221; Basis und: Praxis, müsste angegangen werden&#8230;<br />
Hoffnungsvoll, Ihr Thomas Thiele</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wohin wird der Weg unserer Gemeinden führen? von admin</title>
		<link>http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=90&#038;cpage=1#comment-6</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 12:25:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=90#comment-6</guid>
		<description>Wer wissen will, wohin der Weg der Gemeinden führt, darf m.E. nicht zuerst nach den Zielen fragen. Dies geschieht z.B. im Impulspapier &quot;Kirche der Freiheit&quot;, wenn als Ziel &quot;Wachsen gegen den Trend&quot; genannt wird. Oder es kommt die berühmte &quot;Zielgruppe&quot; zuerst in den Blick und es wird vermutet und gemacht, was dieser gefallen könnte. Demgegenüber muss zuerst nach dem Auftrag der Gemeinde gefragt werden. Gemeinde bezeugt und ist unterwegs zum Reich Gottes, wie Jesus es im Evangelium bezeugt, das zeichenhaft im Gemeindeleben aufleuchtet, dessen Vollendung aber von Gott her aussteht. 

&quot;Wir haben gesehen, dass die Bezogenheit der Gemeinde, der aktualen und lokalen Kirche, auf das Reich Gottes sie zu einer bezeugenden und erzählenden, zu einer feiernden und dienenden Gemeinschaft macht. Der Schalom Gottes, der Friede für die Welt, wird in der Gemeinschaft von Christen verkündigt, gefeiert und gelebt. Solange Gemeinde auf die neue Welt Gottes unterwegs ist, wird sie diese Grunddimensionen aufweisen: Martyria (Lehre der Apostel, Zeugnis, Predigt), Leiturgia (Gebet, Gottesdienst), Diakonia (Dienst am Nächsten) und Koinonia (Gemeinschaft). Sie ist von ihrem Auftrag her Zeugnis-, Feier-und Dienstgemeinschaft am Reich Gottes. Diese Grundäußerungen ihres Wesens finden sich auch bereits in der — wenn auch idealtypisch beschriebenen — ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem nach Apg 2,42-45.&quot;

&quot;Die vier Grunddimensionen von Kirche können somit als „mittlere Axiome&quot;, als Findungsregeln fungieren, um die Vision des Reiches Gottes mit der vorfindlichen Wirklichkeit von Gemeinde und Gesellschaft zu vermitteln. Kirche, die sich am Reich Gottes, am Schalom, dem ,Leben in Fülle&#039; ausrichtet, wird in der konkreten Praxis immer die Lebensäußerungen der vier Grunddimensionen aufweisen. Sie sind in sich Zeichen und Instrumente für das Reich Gottes. Durch sie gewinnt das Reich Gottes soziale Realität in der Gemeinde. Darum lassen sich diese vier Dimensionen umgekehrt auch als Prüfkriterien für den Entwicklungsstand einer Gemeinde einsetzen.&quot;

(M. Hoffmann, H-U. Pschierer, Reich Gottes im Werden, Leipzig 2009, S. 30 f.)

MfG
Johannes Taig</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wissen will, wohin der Weg der Gemeinden führt, darf m.E. nicht zuerst nach den Zielen fragen. Dies geschieht z.B. im Impulspapier &#8220;Kirche der Freiheit&#8221;, wenn als Ziel &#8220;Wachsen gegen den Trend&#8221; genannt wird. Oder es kommt die berühmte &#8220;Zielgruppe&#8221; zuerst in den Blick und es wird vermutet und gemacht, was dieser gefallen könnte. Demgegenüber muss zuerst nach dem Auftrag der Gemeinde gefragt werden. Gemeinde bezeugt und ist unterwegs zum Reich Gottes, wie Jesus es im Evangelium bezeugt, das zeichenhaft im Gemeindeleben aufleuchtet, dessen Vollendung aber von Gott her aussteht. </p>
<p>&#8220;Wir haben gesehen, dass die Bezogenheit der Gemeinde, der aktualen und lokalen Kirche, auf das Reich Gottes sie zu einer bezeugenden und erzählenden, zu einer feiernden und dienenden Gemeinschaft macht. Der Schalom Gottes, der Friede für die Welt, wird in der Gemeinschaft von Christen verkündigt, gefeiert und gelebt. Solange Gemeinde auf die neue Welt Gottes unterwegs ist, wird sie diese Grunddimensionen aufweisen: Martyria (Lehre der Apostel, Zeugnis, Predigt), Leiturgia (Gebet, Gottesdienst), Diakonia (Dienst am Nächsten) und Koinonia (Gemeinschaft). Sie ist von ihrem Auftrag her Zeugnis-, Feier-und Dienstgemeinschaft am Reich Gottes. Diese Grundäußerungen ihres Wesens finden sich auch bereits in der — wenn auch idealtypisch beschriebenen — ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem nach Apg 2,42-45.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die vier Grunddimensionen von Kirche können somit als „mittlere Axiome&#8221;, als Findungsregeln fungieren, um die Vision des Reiches Gottes mit der vorfindlichen Wirklichkeit von Gemeinde und Gesellschaft zu vermitteln. Kirche, die sich am Reich Gottes, am Schalom, dem ,Leben in Fülle&#8217; ausrichtet, wird in der konkreten Praxis immer die Lebensäußerungen der vier Grunddimensionen aufweisen. Sie sind in sich Zeichen und Instrumente für das Reich Gottes. Durch sie gewinnt das Reich Gottes soziale Realität in der Gemeinde. Darum lassen sich diese vier Dimensionen umgekehrt auch als Prüfkriterien für den Entwicklungsstand einer Gemeinde einsetzen.&#8221;</p>
<p>(M. Hoffmann, H-U. Pschierer, Reich Gottes im Werden, Leipzig 2009, S. 30 f.)</p>
<p>MfG<br />
Johannes Taig</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

