"Mein Traumbild von Kirche habe ich von lateinamerikanischen Christen gelernt. Sie beschreiben die Kirche als ein Zusammenleben, in dem man einander hilft, voneinander und miteinander lernt und miteinander feiert." (Gerhard Schoenauer)


Gemeindebund Bayern


Bericht von der Gründungsversammlung am 4. Februar 2012 in Nürnberg
 
     
Gemeindebund Bayern     Der Vorstand     Bericht von der Gründungsversammlung
 

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Bei der Gründungsversammlung am 04.02.2012 in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg-Lichtenhof

Am Samstag, 4. Februar 2012 trafen sich die VertreterInnen von 16 bayerischen Kirchengemeinden in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg, um den Gemeindebund Bayern zu gründen. Als Gäste waren Herr Hoffmann und Herr Penzlin vom Gemeindebund Berlin-Brandenburg gekommen.

Tagesordnung

  1. Andacht über Jeremia 9,22-23 (Pschierer)
     
  2. Zukunft der Gemeinde pdf-Datei, Adobe Reader erforderlich (Schoenauer)
     
  3. Vom Aufbruch zum Gemeindebund, warum arbeite ich mit?
    (Schuster)
     
  4. Musikalischer Beitrag (Wackerbarth/Pschierer)
     
  5. Vorstellungsrunde mit der Frage: Warum kommen Sie;
    was ist ihr Beweggrund; welches ihr wichtigstes Thema?
    (Hofmann)
     
  6. Pause (13 - 14 Uhr)
     
  7. Vorstellung der Satzung und Abstimmung (Blechschmidt)
     
  8. Wahl des Vorstandes (Blechschmidt)
     
  9. Weiterarbeit in den Kirchengemeinden (Hofmann)
     

Protokoll der Gründungsversammlung pdf-Datei, Adobe Reader erforderlich
 

"Vor über 40 Jahren erschien das Buch: „Kirche ohne Zukunft“, fast 30 Jahre später 1999 ist ein Buch unter demselben Titel erschienen. Die Situationsanalyse ist nahezu identisch, obwohl vieles nicht eingetreten ist, was damals vorausgesehen wurde. Die Konsequenzen, die daraus gezogen wurden, sind aber völlig gegensätzlich: Damals hatte man gefordert zu große Einheiten abzuschaffen, weil sie der Entkirchlichung dienen und hatte auf überschaubare Gemeinden gesetzt. 1999 fordert man die Schaffung größerer Strukturen und Einheiten, Regionen, Zentralkirchen verbunden mit Fusionen von Gemeinden – so auch in der EKD-Denkschrift „Kirche der Freiheit“ von 2006. Unsere Initiative ist, eine theologische Debatte über die Kirche zu initiieren, wie sie aussehen soll mit dem Ergebnis, das Recht der Einzelgemeinden, ihre Bedeutung usw. zu betonen, also eine Stimme zu sein für die Gemeinde am Ort, die Kirche im Dorf oder in der Stadt. Kurz: ihr wieder zu dem Recht zu verhelfen, dass ihr gebührt.

Mein Traumbild von Kirche habe ich von lateinamerikanischen Christen gelernt. Sie beschreiben die Kirche als ein Zusammenleben, in dem man einander hilft, voneinander und miteinander lernt und miteinander feiert.

Konvivenz ist der Fachausdruck für dieses Modell von Kirche, dessen konstitutiven Elemente gegenseitige Hilfe, gegenseitiges Lernen und gemeinsames Feiern sind. Eine Hilfs-, Lehr- und Festgemeinschaft wird hier beschrieben." (Gerhard Schoenauer)

 
Großer Kreis in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche
 

Unterzeichnung der Urkunde über die Gründung des Gemeindebunds (rechts Herr Lefherz von der Evang. Funkagentur)
 

Sorgten für die Musik: Pfr. Pschierer und Pfr. Wackerbarth
 

Mittagsimbiss
(Fotos: Taig/Penzlin)
 Neuer "Gemeindebund Bayern" will Lobby für Kirchengemeinden sein (mp3) von Christoph Lefherz (Alle Rechte verbleiben bei der Evang. Funk-Agentur.
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